ABIDJAN MOUVEMENT X STAFETA DRESDEN
PROJE(K)T UNBEKANNT / INCONNUE

Das Kunsthaus Dresden stellte f√ľr eine Woche seine gesamten R√§ume zur Verf√ľgung, in denen T√§nzerInnen aus der C√īte d'Ivoire mit deutschen K√ľnstlerInnen Liveperformances entwickelten. Ein Teil des Hauses wurde zu improvisierten Arbeitsr√§umen umgestaltet, am Freitag konnte bei den Proben zugeschaut werden, am Wochenende fanden abends Performances vor Publikum statt ‚Äď jeden Abend eine Vernissage.
Im Innenhof und den R√§umlichkeiten des Kunsthaus Dresden installierte STAFETA eine offene K√ľche als Zentrum verschiedener Rauminszenierungen, die als Plattform und Schnittstelle f√ľr soziale und k√ľnstlerische Interaktionen fungierten.
ABIDJAN MOUVEMENT X STAFETA DRESDEN
PROJE(K)T UNBEKANNT / INCONNUE
Rauminszenierungen, Club und Performances
STAFETA (Gudrun Falk, Daniela Hoferer, Marie Kirchner, Solveig Nawroth, Su-Ran Sichling und René Trinks):

GRENZEN UND ANGEBOTE

"In einem Raum des Hauses sind unsichtbare Lichtschranken installiert. Das Durchschreiten der Lichtbarriere löst ein daran gekoppeltes einmaliges akustisches Signal aus. Erst durch dieses Geräusch wird die Aufmerksamkeit auf die unsichtbare Grenze gelenkt.
Die Lichtschranken sind in verschiedenen H√∂hen angebracht und mit verschiedenen akustischen Signalen verkn√ľpft, die aus dem Bereich der Rhythmusinstrumente kommen. So wird es m√∂glich sein, je nach Bewegung an der Lichtschranke, Rhythmen zu erzeugen, die sowohl von den T√§nzer/innen als auch von den Besucher/innen bewusst zur Gestaltung der Performance eingesetzt werden k√∂nnen.
“
Durch dieses Konzept wird auch den Betrachter/innen die Möglichkeit gegeben, interaktiv an der Performance teilzuhaben und den Raum und unsichtbare GRENZEN zu erfahren, während sie diese Möglichkeit zufällig und durch ihre Bewegungen im Raum entdecken:
Die Tänzer/innen selbst hingegen haben die Möglichkeit, die Installation zuvor kennen zu lernen und sie bewusst in ihre Bewegungen einzubeziehen. Aus unsichtbaren Grenzen werden strukturierende Klänge, die konstruktiv in die Performance aufgenommen werden können, bzw. die Bewegungen der Performer/innen können unter Umständen direkt in Klänge umgesetzt werden.

Mit Marc Aschenbrenner, Gotta Depri, Gudrun Falk, Gintersdorfer/Klaßen, Hauke Heumann, Daniela Hoferer, Marie Kirchner, Solveig Nawroth, Su-Ran Sichling, René Trinks und Franck Edmond Yao alias Gadoukou La Star

11. bis 17. August 2009
(Text: Kunsthaus Dresden)