Strich


Keramik | 2009 | 6,00 m | 2009


Zieht man einen Kreidestrich schnell ĂŒber eine Tafel, erkennt man, in der VergrĂ¶ĂŸerung und bei genauerem Hinsehen, ein verdichtetes Ansetzen zu Beginn des Strichs, welches zum Ende schollen- oder schweifartig in kleinere Segmente zerfĂ€llt und auslĂ€uft. Die Arbeit markiert eine punktuell-zeitliche Markierung. Sie hat somit einen Anfang und ein Ende. Zudem wird die vermeintliche Stringenz eines Strichs in Frage gestellt, denn je genauer man ihn fokussiert und vergrĂ¶ĂŸert betrachtet, umso mehr zerfĂ€llt seine vermeintlich klare Form.

Bei der Ausarbeitung in Keramik wurde der ursprĂŒngliche Kreidestrich auf sechs Meter LĂ€nge vergrĂ¶ĂŸert.